{"id":281,"date":"2012-10-26T14:00:45","date_gmt":"2012-10-26T12:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.pace-europe.eu\/?page_id=281"},"modified":"2016-07-30T17:50:36","modified_gmt":"2016-07-30T15:50:36","slug":"pace-et-le-prix-nobel-de-la-paix-a-lunion-europeenne","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pace-europe.eu\/de\/pace-et-le-prix-nobel-de-la-paix-a-lunion-europeenne\/","title":{"rendered":"PACE und die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europ\u00e4ische Union"},"content":{"rendered":"<p>Diese Auszeichnung kommt im richtigen Moment, denn in Folge der Schuldenkrise stellen sich viele Fragen \u00fcber die Zukunft der Europ\u00e4ischen Union. Sie erinnert uns, die europ\u00e4ischen B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen, an die Errungenschaften seit 1952 und auch an deren m\u00f6glichen Verlust, falls wir nicht Acht geben. Obwohl die aktuellen Diskussionen von Finanzfragen beherrscht werden, wird unsere Aufmerksamkeit durch den Nobelpreis auf die Tatsache gelenkt, dass das effizienteste Friedensprojekt, das jemals gegr\u00fcndet wurde mehr als nur eine \u00f6konomische Union ist. Tats\u00e4chlich schafft allein die Europ\u00e4ische Union einen gemeinsamen glaubw\u00fcrdigen Rahmen, um im Dialog mit Achtung der Vielf\u00e4ltigkeit und der W\u00fcrde der einzelnen Mitgliedsstaaten, die aktuellen tiefen Schwierigkeiten zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Pace gedenkt den \u00ab\u00a0Gr\u00fcndungsv\u00e4tern\u00bb &#8211; an erster Stelle Jean Monnet, Konrad Adenauer und Robert Schuman &#8211; denn dank ihrer Vision und Durchsetzungsskraft konnte sich eine Kultur des Friedens verankern. Es ist unser h\u00f6chstes gemeinsames Gut und es muss unabl\u00e4ssig verteidigt werden.<\/p>\n<p>Aber im Namen der Europ\u00e4ische Union wurden nicht nur vision\u00e4re und Entschlossenheit zeigende F\u00fchrungspersonen geehrt\u00a0: es sind die europ\u00e4ischen B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen von gestern und von heute, die so weise waren demokratisch den Dialog und die Verhandlung anstelle der Gewalt als Mittel zu w\u00e4hlen, um die Differenzen zwischen zuvor verfeindeten Staaten zu begleichen.<\/p>\n<p>Die PArtei der Europ\u00e4ischen B\u00fcrger\/B\u00fcrgerinnen (pace) m\u00f6chte die moralische Verbindlichkeit des Friedensnobelpreises unterstreichen :<\/p>\n<p>&#8211; die Pflicht, die Konflikte, die noch immer die Europ\u00e4ische Union und ihre benachbarten Regionen ersch\u00fcttern, so weit wie m\u00f6glich zu l\u00f6sen (Nordirland, Zypern, Kosovo)\u00a0;<\/p>\n<p>&#8211; die Pflicht, aktiv den Frieden auf der Welt, insbesondere im Mittelmeerraum, zu f\u00f6rdern\u00a0;<\/p>\n<p>&#8211; die Pflicht, das Wiederentstehen von nationalistischen, fremdenfeindlichen Ideologien durch Bildung, Kultur und Austausch, wie bei Erasmus zu beobachten ist, zu bek\u00e4mpfen\u00a0;<\/p>\n<p>&#8211; und, zu guter Letzt, die Pflicht, ein gutes Gleichgewicht zwischen der Entschuldung der Staaten und dem Schutz der hilflosesten B\u00fcrger\/B\u00fcrgerinnen zu finden, um den sozialen Zusammenhalt, der eine unerl\u00e4ssliche Bedingung f\u00fcr den Erhalt des <strong>zivilen Friedens<\/strong> und der Vertiefung des europ\u00e4ischen Konzepts ist, zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die PArtei der Europ\u00e4ischen B\u00fcrger\/B\u00fcrgerinnen (pace) appelliert ausdr\u00fccklich an die Pr\u00e4sidenten des europ\u00e4ischen Parlaments, Herr Martin Schultz, des europ\u00e4ischen Rats, Herr Herman van Rompuy, und der europ\u00e4ischen Kommission, Herr Jos\u00e9 Manuel Dur\u00e3o Barroso, diese moralischen Pflichten anzunehmen, im Sinne von Artikel 3, Absatz 1, des EU-Vertrags, der verf\u00fcgt, dass es das <strong>\u00ab\u00a0Ziel der Union ist [&#8230;], denFrieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer V\u00f6lker zu f\u00f6rdern.\u00bb.<\/strong><\/p>\n<p>Bruxelles, le 26 octobre 2012<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt aus dem Franz\u00f6sischen von Caroline von Dungern<br \/>\nKorrekturlesung Philipp Norz<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Auszeichnung kommt im richtigen Moment, denn in Folge der Schuldenkrise stellen sich viele Fragen \u00fcber die Zukunft der Europ\u00e4ischen Union. 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