{"id":217,"date":"2014-05-26T10:33:17","date_gmt":"2014-05-26T08:33:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.pace-europe.eu\/?page_id=217"},"modified":"2016-07-30T17:36:35","modified_gmt":"2016-07-30T15:36:35","slug":"la-democratie-europeenne-en-marche","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pace-europe.eu\/de\/la-democratie-europeenne-en-marche\/","title":{"rendered":"DIE EUROP\u00c4ISCHE DEMOKRATIE KOMMT VORAN"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"de-DE\">Diese<\/span><span lang=\"de-DE\"> neue Methode der Nominierung stellt wirklich eine demokratische Revolution dar: vor den Europawahlen vom 22. bis 25. Mai haben f\u00fcnf europ\u00e4ische Parteigruppierungen (die radikale Linke, die Sozialdemokraten, die Gr\u00fcnen, die Liberalen und die Konservativen) jeweils ihren Kandidaten f\u00fcr das Amt des Pr\u00e4sidenten der Kommission benannt und damit konnten die W\u00e4hler mit ihrer Stimme sich f\u00fcr einen Mann\/eine Frau und ein Programm entscheiden. Jean-Claude Juncker, der Kandidat der Konservativen, hat bei den Wahlen die meisten Stimmen bekommen und so ist es nur folgerichtig, dass er von den Staats- und Regierungschefs benannt wurde. D<em>amit wird die Europ\u00e4ische Union zu einer echten parlamentarischen Demokratie. Das ist ein historischer Augenblick!<\/em><\/span><\/p>\n<p>Das war nicht von Anfang an sicher, denn die Kr\u00e4fte, die den europ\u00e4ischen B\u00fcrgern allen demokratischen Fortschritt verweigern, sind nach wie vor zahlreich. Europafeindliche und europaskeptische Parteien sowie Staats- und Regierungschefs mit ihren Vorbehalten gegen die Abkehr von ihren Vorrechten in Bezug auf die Demokratie haben bis zuletzt versucht, die Nominierung von Herrn Juncker zu verhindern. Deshalb m\u00fcssen wir weiter wachsam bleiben, damit die neue Methode dauerhaft praktiziert wird, mit der in gewissem Ma\u00dfe das Schicksal der B\u00fcrger in ihre eigenen H\u00e4nde gelegt wird.<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Auch<\/span><span lang=\"de-DE\"> wenn wir europ\u00e4ischen B\u00fcrger guten Grund haben, uns zu freuen, muss man doch feststellen, dass wir im Hinblick auf die Demokratie und das noch zu Leistende weiterhin vor gro\u00dfen Herausforderungen stehen. Die europ\u00e4ische parlamentarische Demokratie kommt voran, aber das Risiko, dass sie ohne die B\u00fcrger vorankommt, ist gr\u00f6\u00dfer als je zuvor. Es gibt immer noch viel zu wenige Mitb\u00fcrger, die w\u00e4hrend des Wahlkampfs die Bedeutung ihrer Stimmabgabe und den entscheidenden Einfluss, der ihnen dadurch erm\u00f6glicht wurde, verstanden haben. Viele sind aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden gar nicht zur Wahl gegangen. Viele, die gew\u00e4hlt haben, waren sich bei der Stimmabgabe nicht bewusst, dass sie mit ihrer Stimme nicht nur die europ\u00e4ischen Abgeordneten, sondern auch den Pr\u00e4sidenten der Europ\u00e4ischen Kommission w\u00e4hlten.<em> Nun sind aber demokratische Mechanismen, die ohne die B\u00fcrger funktionieren, im Grunde wirkungslos.<\/em> Die enorme Aufgabe, vor der PACE in den n\u00e4chsten Jahren steht, besteht darin, m\u00f6glichst viele europ\u00e4ische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u00fcber die demokratische Revolution, die hier gerade im Gange ist, aufzukl\u00e4ren, und sie davon zu \u00fcberzeugen, dass sie sich engagieren m\u00fcssen, um ihr Schicksal in die Hand zu nehmen.<\/span><\/p>\n<p>Der erste Schritt ist getan. Aber wir brauchen Euch, um die n\u00e4chsten Schritte voranzukommen!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese neue Methode der Nominierung stellt wirklich eine demokratische Revolution dar: vor den Europawahlen vom 22. bis 25. 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